In den späten siebziger und frühen achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts erlebte die E-Gitarre einen enormen Boom. Es war vor allem die Zeit, als japanische Hersteller und Handelsmarken die Musikshops mit Instrumenten überschwemmten. Nicht alles "made in Japan" war wirklich hochklassig zu jener Zeit. Damals wie heute gab und gibt es gute und schlechte Instrumente. Doch wurden unter Marken wie zum Beispiel Aria, Greco, Ibanez, Tokai, Burny, Daion, Kawai, Yamaha, Washburn, Westone - um nur einige zu nennen -  auch absolute Top-Instrumente gefertig. Fachmännische (und liebevolle!) Handarbeit, erlesene Hölzer, technische Innovationen und manchmal auch recht ausgefallene Ideen prägten diese besondere Ära des Gitarrenbaus. Doch die digitale Revolution bereitete dem Gitarrenboom ein jähes Ende. Musik wurde immer weniger von Hand gemacht, sondern entstand nunmehr im Computer. Gitarren wurden ebenfalls immer seltener von Hand, sondern von mit Hilfe von automatisierten CNC-Fräsen in großen Stückzahlen produziert, um die Herstellungskosten zu senken. Jetzt dominierten vergleichsweise einfache, aber in unzähligen Varianten produzierte Powerstrats  den Markt.

Seit einigen Jahren erlebt die E-Gitarre ein beachtliches Comeback. Die E-Gitarren, vor allem Instrumente im Les Paul-Style, sind wieder "in". Und mit der Wiederentdeckung ist das Interesse an den Instrumenten der Glanzzeit des Gitarren-Rock wiedererwacht.

Die Sammlung japanischer E-Gitarren wird bereichert von dem einen oder anderen schönen Stück  amerikanische bzw. deutscher  Herkunft wie Gibson, Kramer oder aber die großartigen Gitarren aus dem Hause Hoyer.

Und nun viel Spaß beim Anschauen!

 


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